«Unsere Mitmenschen erzählen uns vertrauensvoll aus ihrer Lebensgeschichte. Wir dürfen zuhören, und häufig vermögen wir etwas zur Heilung von Körper und Seele beizutragen.»
Wenn körperliche Überlastung die Seele beeinträchtigt
Zahlreiche Menschen, die unter psychosomatischen Störungen leiden, finden in unserer Klinik ein wohltuendes Umfeld und eine Behandlung, die sie auf einen guten und gesunden Weg führt. Mehrheitlich handelt es sich um psychosomatische und psychoreaktiv/neurotisch beeinflusste Störungen. Gerade in diesem Bereich werden wir internationalen Ansprüchen in hohem Masse gerecht. Fremdsprachige Patienten behandeln wir ärztlicherseits in ihrer Muttersprache (Italienisch, Englisch, Russisch, Serbisch). Mit weiteren Patienten bauen wir, teilweise unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers, eine ausreichende Kommunikation auf (z.B. Albanisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch).
Was versteht man unter psychosomatischen Störungen? Es sind dies Beschwerden, die rein organmedizinisch nicht ausreichend erklärt und behandelt werden können. Migräne, Bluthochdruck oder Darmentzündungen, die viel mit der persönlichen Einstellung und dem Handeln der Betroffenen zu tun haben. Auch berufliche oder private Belastungen können zu körperlichen Beschwerden führen. Der Körper gibt dadurch Zeichen, dass die eigene Belastbarkeit und die Problembewältigungsfähigkeit an ihre Grenzen gestossen sind. Bei andern körperlichen Beschwerden steht das seelische Leid im Vordergrund. Man fühlt sich schlapp und freudlos, man schläft schlecht, grübelt ständig, erlebt Ängste bis hin zur Panik.
Wir fördern Alltagsnähe
Der Erfolg in der Therapie entsteht durch die konsequente und situationsangemessene Umsetzung gezielter Patientenaktivität. Um einen möglichst stabilen Transfer der Therapieerfolge im Alltag der Patienten zu gewährleisten, richten wir alle Behandlungsangebote darauf aus, Patienten zur Erprobung von konkreten Verhaltensänderungen in typischen Alltags- und Versuchssituationen anzuregen.
Wir behandeln rheumatologische Erkrankungen in Kombination mit:
Angststörungen
Belastungs- und Anpassungsstörungen
Depressive Störungen
Dissoziative Störungen
Essstörungen
Persönlichkeitsstörungen
Posttraumatische Belastungsstörungen
Schlafstörungen
Somatoforme Störungen
Zwangsstörungen
Kontraindikationen
Akute Psychosen
Akute Suizidalität
Primäre Suchterkrankungen
Eingeschränkte Therapiefähigkeit auf Grund eines hirnorganischen Psychosyndroms
Diese Erkrankungen erfordern ein spezielles Behandlungssetting und sollten daher in dafür spezialisierten Einrichtungen (Psychiatrische Kliniken), behandelt werden.