Pflege
Sich einlassen auf das Gegenüber
Beziehungen pflegen heisst, sich einlassen auf das Gegenüber mit seiner Geschichte, ihm Wertschätzung und Verständnis entgegen bringen. Damit können wir Vertrauen schaffen und gemeinsam die festgelegten Ziele erreichen.
Kommunikation
Nebst unseren Händen ist die Kommunikation eines der wichtigsten Instrumente in der Pflege. Wir sind darauf angewiesen, eine differenzierte, verständliche und situationsgerechte Verständigung mit den Patienten und untereinander zu leben. Dies bedingt auch die Fähigkeit, averbale Zeichen wahrzunehmen und gezielt damit umzugehen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Gemeinsam mit dem gesamten Rehateam und dem Patienten tauschen wir unsere Beobachtungen aus, legen Nah- und Fernziele fest und besprechen den Weg zur Zielerreichung. An gemeinsamen Rapporten und Visiten wird die Zielrichtung immer wieder überprüft.
Instruktion/Beratung für die Zeit nach dem Austritt
Wenn es um die Austrittsplanung geht, sind die Angehörigen und Bezugspersonen besonders gefordert. Hier bieten wir den Angehörigen und mitbetreuenden Personen Unterstützung an, indem wir sie praktisch anleiten, Tipps mitgeben und allfällige Hilfsmittelabgaben in die Wege leiten.
Förderung grösst möglicher Selbständigkeit
Für unsere Patienten ist die persönliche Einschränkung ein zentrales Problem. Mittels gezielten Lagerungen und Mobilisationen unterstützen wir die Patienten, eine grösst mögliche Selbständigkeit zu erlangen. Wiedererlernte Funktionen aus den Therapien integrieren wir in die Alltagsbewältigung.
Schmerzen lindern
Schmerz hat viele Gesichter und kann verschiedenste Ursachen haben. Den Patienten und seinen Schmerz ernst zu nehmen und ihn auf dem Weg zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit dem Schmerz zu begleiten, ist unsere Aufgabe. Schmerzlindernde Massnahmen werden mit dem gesamten Team festgelegt.
Pflegetechnische Verrichtungen
Unsere Mitwirkung an präventiven, diagnostischen und therapeutischen Massnahmen wie Wundpflege, Medikamenten-Verabreichung, Injektionen, Blutentnahmen, Sondenernährung, Wickel etc. führen wir unter den Aspekten des Wohlbefindens für den Patienten, der Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit aus.
Krankheitsverarbeitung
Die Anteilnahme während des ganzen Verarbeitungsprozesses einer Krankheit, eines Leidens oder einer Behinderung, den der Patient während seines Aufenthaltes durchläuft, ist uns ein wichtiges Anliegen. Hier gilt es Höhen und Tiefen mit dem Patienten und seinen Bezugspersonen auszuhalten.
Ausbildung/Weiterbildung
Die Ausbildung nimmt einen zentralen Platz in unserer Arbeit ein. Wir bieten folgende Ausbildungsplätze an:
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Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis |
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diplomierte Pflegefachfrau /Pflegefachmann höhere Fachausbildung |
Interessenten melden sich bitte bei Brida Baselgia, Ausbildungsverantwortliche Pflege, Telefon 081 303 14 20 oder per Mail an
b.baselgia@klinik-valens.ch.
Sinnvolle technische Hilfsmittel
In unseren JAMES//-Zimmern auf den beiden Neurorehabilitationsstationen können motorisch eingeschränkte Patienten mittels JAMES// den Fernseher und das Telefon vollumfänglich bedienen. Auch die gesamte Zimmereinrichtung wie Beleuchtung, Rufglocke, Fenster und Türen sowie das Spitalbett können komplett selber gesteuert werden. Über das Angebot des JAMES// hinaus ermöglichen wir den Patienten mit weiteren Hilfsmitteln, die persönliche Umwelt den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu bewegen. So können die Buchwendemaschine oder der Zeitungswender ebenfalls über JAMES// bedient werden.
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